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Wie ein wunderschöner Stern

Zwei Gedichte von Monika Bahr

Fremde Welt

Lichter der Stadt

 

Fremde Welt

Seit Tagen sitze ich nun hier
und starre auf ein weißes Blatt Papier.
Ich möchte Dir so vieles sagen
und doch weiß ich nicht, soll ich es wagen.
Tag und Nacht begleitest Du mich,
alle meine Gedanken drehen sich nur um Dich.
Ich sehe Deine Augen, Deine Gestik, Deine Hände, Dein Gesicht,
die Worte die ich find, sind nicht genug, drum schreibe ich Dir ein Gedicht.
Soviel öfter möchte ich Dich sehen,
vielleicht einfach nur spazieren gehen.
Doch Du bist so weit von mir entfernt,
das nur der Gedanke daran mir sinnlos erscheint.
Du lebst in einer anderen Welt,
in der ein Mensch wie ich nicht zählt.
Wahrscheinlich denkst Du nicht eine Sekunde an mich,
so wie ich Stunde um Stunde an Dich.
Viele Menschen sind um mich herum, jeden Tag,
doch nur Du bist die, die ich wirklich mag.
Du darfst es nicht wissen, ich will es nicht sagen,
denn jedes Wort würde bei Dir versagen.
Wie soll ich nur meine Gefühle erklären,
die sich Tag für Tag in mir vermehren.
Du bist so nah und doch so fern,
wie ein wunderschöner Stern.
Ich möchte Dich so gern berühren,
Deine Hand in meiner spüren.
Du weißt nicht, wie gern ich nur in Deiner Nähe bin,
denn Du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn.
Schenke mir nur einen kleinen Platz in Deinem Herzen
und befreie mich von der Sehnsucht Schmerzen.
Schenke mir ein Lächeln, einen Blick
und laß mich näher, nur ein kleines Stück.
Laß mich ein, in Deine fremde Welt,
in der ein Mensch, wie ich nicht zählt.
Du darfst es nicht, ich weiß es ja,
doch, bin ich Dir denn nicht ein bißchen nah ?
Möchtest Du mich nicht auch sehen,
einfach nur mit mir spazieren gehen ?
Manche Regeln hier auf Erden,
müssen manchmal gebrochen werden.
Vielleicht nur, damit man ein bißchen Freude hat,
weil man sich einfach mag.
Leider kann ich Dich nur selten sehen
und ich werde wohl niemals mit Dir spazieren gehen,
aber eines sollst Du am Ende wissen,
ohne Dich, ist Leben, echt beschissen.
Vielleicht reichst Du mir ja doch die Hand
und wir träumen uns in ein Wunderland.
Ich sehe Tag und nacht Dein Gesicht,
darum schrieb ich Dir dies Gedicht.
Du solltest wissen, das es jemand gibt,
der Dich in seinem Herzen  "liebt".

 

Text (c) by Monika Bahr 27.12.1999

Lichter der Stadt

Einst stand auf einem Hügel ich, in der Nacht
und sah auf die Lichter unserer Stadt.

Die Wehmut die ich im Herzen trug, die Trauer und den Schmerz,
all das ließ fast brechen mein einsames Herz.
Ich dachte an die Menschen in der Stadt, die einander liebten,
und liebevoll die Hand eines anderen hielten.

Einst stand auf einem Hügel ich, in der Nacht
und sah die Lichter unserer Stadt.

Die Sterne nur erhellten mein Herz,
doch trösteten sie mich nicht über der Einsamkeit Schmerz.
Traurig in die Nacht ich sah und leise mich fragte,
warum mich wohl all diese Einsamkeit plagte.

Einst stand auf einem Hügel ich, in der Nacht
und sah die Lichter unserer Stadt.

Niemand ahnte von meinem Klagen
und niemandem wollte ich all das sagen.
Nur dem Wald, den Sternen der Nacht
und den Lichtern unserer Stadt.

Voll Sehnsucht sah ich Abend für Abend hinaus in die weite Welt
und hoffte das auch für mich mal das Glück vom Himmel fällt.
Doch so lange war alles still um mich,
bis einst dann traf ich Dich.

Einst stand auf einem Hügel ich, in der Nacht
und schaute auf die Lichter unserer Stadt.

Es kam mit Dir,
das Glück zu mir.
Gemeinsam stehen wir nun hier in der Nacht
und sehen uns an, die Lichter unserer kleinen Stadt.
Sie leuchten viel schöner, viel wärmer das Licht und sein Schein,
nun muß ich nie wieder alleine sein.

Die Nacht, der Wald und das Himmelszelt
sind nun unsere schöne Welt.
Niemand muß mehr alleine sein
und traurig sein über den Lichterschein.

Möge es für jeden auf der Welt den Tag geben, an dem das Glück vom Himmel fällt.
Niemand sollte auf dem Hügel alleine stehen
und traurig auf die Lichter sehen.

Ein Lächeln sollte beziehen jedes Herz
und nehmen  von allem der Einsamkeit Schmerz.
Heute möchte ich auf dem Hügel stehen in der Nacht,
mit Dir gemeinsam geweint und gelacht
und sehen, das Leben soviel Freude macht.

Heute stehen auf dem Hügel wir, in der Nacht
und sehen auf die Lichter dieser wunderbaren Stadt,
die uns Glück, Zufriedenheit und Liebe gebracht.

 

Text (c) by Monika Bahr 08.05.2000

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29.07.2001