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Gedanken, die das Leben schrieb

Gedichte von Matthias

Gefangene kleine Seele

Tiefe Höhle, da ein Licht,
verstecken kann’s die Schönheit nicht.
Doch gefangen muß es sein,
das arme kleine Lichtelein.
Ertragen muß es große, schwere Last,
und bleibt doch stehen wie ein Mast.
Und es wird sich fragen:
Wie soll ich bloß die Last ertragen.
So werden auch einst unsere Kinder fragen
Wieso müssen wir eure Fehler ausbaden!

 

Ferne

Liebe ist etwas wunderbares,
sie reicht so fern,
von Stern zu Stern,
unaufhaltsam und doch zu halten.
Manche kann sie eine Ewigkeit beglücken,
andere nur einen Augenblick entzünden.
 

Sehnsucht

Ich wünsche mir,
Du wärst hier.
Doch trinkt man ein Glas zuviel Wein,
kann ein Unfall tödlich sein.
So passierte es dann in der Nacht,
da hat es ganz heftig gekracht.
Im Krankenhaus sah ich Dich das letzte Mal,
doch Dein Anblick war für mich eine Qual.
An den Folgen des Unfalls starbst Du dann,
doch ich seh Dich wieder,
                                                        Irgendwann!

 

Der Weg

Schritt für Schritt ich durchs Leben geh,
und doch mit beiden Beinen auf der Erde steh!
 

Zugehörigkeit

Allein,
und doch zu zweit.
So läßt’s sich’s Leben in der Einsamkeit!

Du

Seit ich Dich zum ersten Mal sah,
kann ich Dich nicht mehr vergessen.
Ich möchte mit Dir gehen,
doch ich kann Dich nicht verstehen,
warum weist Du mich zurück!
Was ist der Grund dafür?
Ich will doch nur Hilfsbereit sein,
nett und freundlich obendrein.
Doch Du ärgerst mich,
wo Du nur kannst,
und bist noch so Dumm,
daß Du nicht spannst,
daß ich es nur gut mit Dir meine.
Ich würde für Dich fast alles tun,
und ich werde auch nicht ruhn,
bis ich Dich für mich habe!

Brennendes Herz

Früher empfand ich nur Freundschaft für Dich,
und das war genug für mich.
Doch auf einmal, ich weiß nicht wie,
änderten meine Gefühle sich,
und seitdem empfinde ich stärker für Dich!

Du hast Deine eigene Art,
mit der Du alles zu meistern vermagst.
Ob gut, ob schlecht,
Du nimmst die Dinge, wie sie kommen.
Doch manchmal bist Du auch traurig und niedergeschlagen,
und ich versuche da zu sein,
nur für Dich und mit einem tröstenden Wort!

Aber sonst bist Du immer gut drauf,
bist immer lustig und froh,
das schätze ich an Dir so.
Und wenn man wirklich etwas von Dir hält,
also man Dich wirklich mag und kennt,
sollte man Dich immer achten.
Deshalb muß ich es jetzt endlich wagen,
Dir zu sagen,
                                "Ich liebe Dich!"

 

Für meine größte Liebe

Warum nur hast Du mich verlassen?
Was hab ich Dir getan?

Denk doch an das letzte Jahr,
wir waren doch so ein schönes Paar.

Du hast mich einfach verlassen,
aber ich werde Dich nicht hassen,

ich denke einfach an die schöne Zeit,
in unserer gemeinsamen Vergangenheit!

Ich denke an die vielen schönen Stunden,
die wir zusammen verbrachten,
bevor wir uns verkrachten.

Durch Dich bekam mein Leben einen Sinn,
doch dieses Gefühl von Freiheit ist nun dahin!

Mein Herz, das ist jetzt hohl,
drum sag ich Dir "LEBWOHL"!

Angebetete

Wo ich lieg oder steh,
ich Dein Antlitz vor mir Seh!
Du mein einz´ger Augenstern,
ich hab Dich von Herzen gern!

Das verhaßte Gute

Ein Mädchen ward geboren.
Etwas besonderes sollt sie sein,
mit besonderen Fähigkeiten,
führen diese später doch zu Streitigkeiten.
Als sie zehn Jahr alt war,
wurden ihr ihre Fähigkeiten klar.
Sie entdeckte sie, rein zufällig,
und wenn man nicht genau hinsieht,
erkennt man´s gar nicht auf den ersten Blick.
Da war sie sich nun ihrer Gabe bewußt,
und zog in die Welt mit Abenteuerlust!

Viel Gutes wollte sie mit ihren Hexenkräften tun,
und als sie 25 Jahr alt war,
kam sie in eine kleine Stadt,
in der waren die Lebensmittel knapp.
Sie erschuf Regen und bestellte die Felder,
und viele Leute dankten ihr,
aber andere hegten Neid gegen sie.
So wurde sie von solchen Leuten verraten.
Man brachte sie zum König hin, der sie als Hexe verurteilte.
So wurde sie schließlich verbrannt,
und ihre Asche in alle Winde verbannt!

Das ist das Ende dieser Hexe,
die auszog, in einer schlechten Welt Gutes zu tun,
und am Ende doch nur den Tod fand!

Einsamkeit

Es war einmal ein Elefant,
ganz traurig, klein und unbekannt.
Und niemand sah den großen Schmerz
in seinem Elefantenherz.
Er wollte lieben, lachen, glücklich sein,
doch das arme Kerlchen blieb allein!
Er ging hinaus, weit in die Ferne
und über ihm Millionen Sterne
er wollte weg, egal wie weit
er suchte nur die Einsamkeit.
Und müde von der langen Reise,
lag er da und weinte leise.
Doch plötzlich wurde er gestört,
er hatte einen Laut gehört,
als leise Melodie erklang,
ein Englein lachend zu ihm sang.
Hör auf zu weinen Elefant,
und nahm ihn sachte bei der Hand.
Auch wenn Du manchmal traurig bist,
ich möchte, daß Du nicht vergißt,
daß irgendwo auf dieser Welt,
ein Herz für Dich den Platz freihält!

Zeit

Wahrlich!
Dies ist eine Zeit,
in der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit,
so mächtig aufeinander prallen,
daß sie in einem lauten Donnerknall verhallen.

Doch ist´s die Zeit,
in der ich lebe,
in der ich liebe,
in der ich hasse,
und doch dann und wann einen Gedanken fasse,
ihn festhalt für die Ewigkeit,
und sei es noch so eine Kleinigkeit!

Freiheit

Über Eis und über Schnee,
vorsichtig ich vorwärts geh.
Dieses Wetter ist zum fluchen,
und trotzdem werde ich versuchen,
diese Naturgewalten zu überwinden,
um ein Stückchen Frieden und Freiheit zu finden!

Licht im Dunkeln

Seht den Funken dort,
ganz aus dem Nichts.
Sein Licht erstrahlt,
wird hell und heller,
doch weiß ich nicht,
was es mir zu sagen vermag.
Und doch erhellt es mein Gemüt,
weil ich an Dich denken muß,
denn Du bist mein kleiner Sonnenschein,
und erhellst mein Leben mit Deinem Lichtelein!

Ein Gedanke

Irgendwo auf dieser Welt,
gibt es jemanden an den ich denk,
und ich hoffe,
daß diejenige,
auch mir ihre Gedanken schenkt.

Ein Leben für sich

Zwei Schritt sinds bis zum Lebens End.
Doch stellt sich mir die Qual der Wahl,
Stehen oder gehen!
Würde ich gehen,
so ends in Schmerz,
Würde ich stehen,
lachte ich über solch einen Scherz.
Doch zum Lachen ist mir nicht zumute,
denn keiner sieht den großen Schmerz,
tief drin in meinem kleinen Herz.
Doch ist´s nicht nur mein Herz das schmerzt,
nein,
auch mein Kopf droht zu explodieren,
dich Gedanken überschlagen sich,
oh Tod, bitte... bitte überkomme mich.
Nimm mich fort von dieser Welt,
weit, weit, fort
und bring mich an einen besseren Ort.
Einen Ort, wo mein Körper und meine Gedanken
keine Materie haben,
und ich, frei von allem
WIEDER LEBEN KANN!

 

Reisegedanken

Der Himmel!
Von unzähligen Sternen übersäht ist er,
doch der Komet dort draußen,
er erstrahlt umsomehr.
Wie ein Licht, daß durch die Dunkelheit reist,
und uns den Weg durchs Leben weist.

Ich wünscht,
ich könnt so fliegen wie er,
frei und völlig ohne Sorgen,
doch ich bin ein Mensch,
ein nichtig kleiner Mensch,
ich bin hier zu Hause und hier geboren.
Ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde,
habe Sorgen, Nöte und Kummer.

Doch ich LEBE,
Hier und Jetzt!
Bald aber schon wird der Komet wieder verschwunden sein,
und ich stehe allein in der Dunkelheit,
ein Teil meiner Seele aber geht mit ihm,
doch wünsche ich,
er hätte mich ganz mitgenommen.

Allein

Es gab einen Punkt in meinem Leben,
an denn ich mich wie eine welkende Rose fühlte.
Ungeliebt und vernachlässigt
und fast wäre ich an dieser Einsamkeit gestorben.
Doch ist es an der Zeit,
die schlechten Gedanken abzustreifen
und aus eigener Kraft wieder zu erblühen,
nur um wieder am Leben teilzunehmen.


© by Matthias

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24.06.99